Warum Sie in KI-Antworten fehlen – und was Ihr Team ändern kann
Für Unternehmen mit eigener Redaktion ist GEO gut selbst umsetzbar. Was fehlt, ist meist nur die Diagnose.
Wenn in Ihrem Unternehmen bereits Inhalte produziert werden, ist GEO zu einem großen Teil eine Frage der Arbeitsweise, nicht des Budgets. Der Unterschied zwischen einem Text, der zitiert wird, und einem, der es nicht wird, liegt oft in Details: ob eine Definition am Anfang steht, ob eine Zahl eine Quelle hat, ob ein Abschnitt eine Frage vollständig beantwortet. Diese Diagnose liefern wir – zusammen mit der Entitätsprüfung gegen das Firmenbuch, die in Wiener Unternehmen wegen häufiger Umfirmierungen und Holdingstrukturen überdurchschnittlich oft Befunde liefert.
Ist-Aufnahme dokumentiert
Wir fragen Ihre Testfragen in allen relevanten Systemen ab und halten fest, wer genannt wird.
Firmenbuch-Entitätsprüfung
Abweichungen zwischen Website, Impressum, Firmenbuch und Verzeichnissen aufdecken.
Redaktionsleitfaden
Konkrete Schreibregeln, abgeleitet aus den Mustern der tatsächlich zitierten Quellen.
Workshop am eigenen Material
Wir bauen gemeinsam zwei Ihrer bestehenden Seiten um.
Messgrundlage übergeben
Sie erhalten das Testfragen-Set und das Protokollformat zur Selbstmessung.
Die häufigsten Gründe für Nichtnennung
In den Bestandsaufnahmen, die wir für Wiener Unternehmen durchgeführt haben, wiederholen sich drei Muster. Erstens: widersprüchliche Angaben. Die Website nennt eine Firmierung, das Firmenbuch eine andere, ein altes Verzeichnis eine dritte. Ein Modell, das eine Aussage zuordnen soll, hat dann drei Kandidaten und entscheidet sich für keinen.
Zweitens: werbliche Sprache. Superlative sind nicht belegbar und werden nicht übernommen. Ein Satz mit einer konkreten Angabe, einem Zeitraum und einer Quelle ist zitierfähig, ein Satz über die eigene Führungsposition nicht.
Drittens: verschmolzene Abschnitte. Wenn Definition, Beispiel, Einschränkung und Angebot in einem Fließtextblock ineinanderlaufen, lässt sich keine Passage isoliert verwenden.
Was Ihre Redaktion danach anders macht
Die Regeln sind überschaubar und lassen sich in einem Tag vermitteln. Wichtiger als die Regeln ist allerdings das Verständnis, warum sie gelten.
- ✓Jeder Abschnitt beantwortet genau eine Frage, die Überschrift nennt sie
- ✓Definitionen und Kernaussagen stehen am Anfang, nicht am Ende
- ✓Zahlen bekommen Quelle und Stand – ohne beides besser weglassen
- ✓Einschränkungen ausdrücklich nennen: Was gilt nicht, für wen nicht
- ✓Firmenwortlaut, Ort und Leistung ausschreiben statt auf den Kontext zu vertrauen
- ✓Aktualisierungsdatum pflegen, wenn sich Inhalte ändern
Der Wiener Kontext
Generative Systeme antworten kontextabhängig. Eine Frage mit Ortsbezug auf Wien wird anders beantwortet als dieselbe Frage allgemein, und es werden bevorzugt Quellen mit erkennbarem regionalem Bezug herangezogen.
Für ein Wiener Unternehmen sind deshalb Angaben, die man leicht als Formalie behandelt, tatsächlich Zuordnungssignale: Firmenbucheintrag, saubere Einträge auf herold.at und firmenabc.at, Preise in Euro mit österreichischer Umsatzsteuerlogik, Verweise auf österreichische statt deutsche Rechtsgrundlagen.
Häufige Fragen
Bestandsaufnahme und Analyse etwa zwei Wochen, dazu ein Workshoptag. Auf Wunsch eine Nachbesprechung nach einem Quartal.
Nein. Eine Person, die regelmäßig Inhalte pflegt, genügt. Wichtiger als Kapazität ist Kontinuität.
Ja, das ist Teil der Übergabe. Der Aufwand liegt bei etwa einer Stunde pro Quartal.
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